Mit dem Bund-Länderprogramm "Soziale Stadt" sollen Maßnahmen zur innovativen, nachhaltigen Stadtentwicklung in einem abgegrenzten Gebiet in Stadtteilen mit besonderen sozialen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Problemen gefördert werden. Ziel des Programms ist es, "einen neuen Ansatz des "New Public Managements" umzusetzen, das mit ressortübergreifenden und präventiven Zielsetzungen neue Qualitäten bietet, um Entwicklungsprozesse für einen nachhaltigen Aufschwung in den festgelegten Fördergebieten in Gang zu setzen" .
Die Anwendung des Programms Soziale Stadt' hat also zum Ziel, eine ausgewogene soziale und städtebauliche Entwicklung zu fördern bzw. zu ermöglichen. Dafür soll die soziale und funktionale Vielfalt gestärkt, Stadtteilleben gefördert, soziale, kulturelle und Bildungseinrichtungen vernetzt sowie ökologisch und energieeffizient geplant und gebaut werden.
Leitbild "Soziale Stadt"
· Soziale Entmischungsprozesse sollen gestoppt und abgebaut werden.
· Soziale und nachbarschaftliche Probleme durch eine Stärkung der Beteiligung aller Gruppen im Stadtteil verringert werden.
· Das Wohnen soll durch Abbau der Brachen und Instandhaltungsrückstände gestärkt werden.
· Öffentliche Einrichtungen sollen ausgebaut und durch Vernetzung effektiver gemacht werden.
· Schule, Bildung, Kultur und lokale Wirtschaft sollen stärker miteinander verknüpft werden.
· Die Defizite im öffentlichen Raum sollen beseitigt werden, um eine verstärkte Verankerung der lokalen Identität zu erreichen.
· Die Einbindung der Bürger und der relevanten institutionellen Akteure soll bei Einzelprojekten sowie beim Gesamtprogramm erfolgen.
· Die lokale Ökonomie soll gesichert und verträglich ausgeformt werden.
Gebietsdarstellung Soziale Stadt "Am Röthegraben"
| Stadt Luckenwalde | aktualisiert: 08.08.2011 |